Sonntag, 18. Oktober 2009

Feedback von Sunrise



Im aktuellen Newsletter wurde die Spende an Sunrise erwähnt:

Family Re-Integration Program – Community Scholarship Program
Sunrise now sponsor 31 children from within the local community to attend school. These children generally have a single mother who does some form of manual labour work earning $30-50 per month, barely enough to pay the rent of a room and food. The program covers all the education costs and provides them with one meal at school per day.
This project has been kindly supported by Christian Theisen from Germany. In the few months leading up to Christian’s recent visit, he very creatively jumped on board Twitter, drumming up votes from friends and family to become Mr Twitter Germany (which he won!).
Christian generously pledged to match the number of votes he received with $, raising over $10,000 for these children. Well done and thank you Christian!

Sonntag, 4. Oktober 2009

04.10. (So - Tag 17 - Kathmandu)

Heute standen 2 Termine auf dem Plan: Erstens die Stadtbesichtigung und zweitens das Treffen mit Sunrise.

Nachdem wir ausgeschlafen und lecker gefrühstückt hatten, trafen wir unsere Kontaktleute von der Agentur. Der Chef besprach mit uns die Umbuchung der Tickets (da wir ja früher fliegen wollten), und sein Mitarbeiter, ein 66jaehriger "Freelancer", sollte uns Kathmandu zeigen. Shiva, so sein Name, kann Deutsch und ist sehr nett.
Wir sahen uns dann in den darauf folgenden 4,5 Stunden 3 Sehenswürdigkeiten an. Zunächst einen buddhistischen Tempel, den Swayambhunath. Er ist als Monkey-Tempel gekannt, weil dort überall Affen herumlaufen. Die sog. Stupa ist eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen der Welt. Teuile werden auf über 2.500 Jahre geschätzt. Überall laufen dort Gläubige und Pilger herum, drehen die Gebetsmühlen, machen Opfer und beten. Und die gleißigen Affen stibitzen sich dann die Frucht- und Gemüseopfer wieder aus den jeweiligen Heiligtümern.
Dann besuchten wir die wichtigste hinduistische Temeplanlage in Kathmandu, die Pashupatinath. Der Hindutempel liegt an dem heiligen Fluß Bagmati. Dort werden am Ufer die Toten verbrannt und dann deren Asche in den Fluß geschüttet. So eine Verbrennung findet unter Zuhilfenahme von Butter und Holzscheiten statt und dauert ca. 3-4 Stunden. Daneben spielen im Wasser viele kleine Kinder. Sie springen in die dunkle Brühe oder fischen mit Magneten nach Geldmünzen. Der Kontakt mit dem Tot scheint sehr direkt zu sein und somit ist es nicht verwunderlich, dass niemand so richtig Anteil nimmt. Auch gegen das Fotografieren und Filmen des Vorgangs ist niemand. Für unser Verständnis ist das schon sehr merkwürdig.
Im übrigen werden Schwangere, Kinder unter 5 Jahren sowie Menschen, die an einem Schlangenbiss gestorben sind, nicht verbrannt, sondern begraben.

In der Tempelanlage "lungerten" auch viele sog. Bettelmönche herum, die sich grellorange ankleiden und kalkweiss bemalen, lange Haare und Bärte haben und irgendwo rumliegen. Es sind keine richtigen Mönche, sondern Bettler. Sie machen halt Show. Aber wir haben auch ein paar Leprakranke gesehen. Die waren echt - das kann man nicht faken. Schon sehr bestürzend.
Die dritte Tempelanlage, die wir besichtigten, ist die Boudha. Sie ist eine der größten buddhistischen Stupas. Um so eine Stupa gehen die Pilger immer links herum. Mehrfach, wenn gewünscht. Das Gebilde selbst ist massiv, es befindet sich kein Raum darinnen.
Unsere Tour endete nach einem kurzen Mittagessen wieder im Hotel.
Am Nachmittag - gegen 15.30h - wurden wir dann von Emma Taylor und ihrer Mitgründerin von Sunrise abgeholt. Die Fahrt im Kleinwagen ging zum Haus, wo die Kinder wohnen. Nach rd. 30 Minuten waren wir da - just als der Schulbus dort mit den Kindern ankam.
Sunrise hat 2 Häuser für die Kinder angemietet, eins für die Kleinen Jungs und die Mädchen und eins für die größeren Jungen. Das Haus für die Kleinen erinnert ein wenig an die Villa Kunterbunt von Pipi Langstrumpf. Wirklich sehr witzig.
Die Kleinen begrüßten uns mit einem freundlichen "Namaste" (Hallo) und fragten ganz direkt nach unseren Namen. Sie hatten alle Schuluniformen an. Sehr niedlich. Dann verschwanden sie ganz schnell in die Villa Kunterbunt, während Emma uns einiges über die Gesamtsituation erzählte. Als wir dann so vor dem Haus standen strömten die Kleinen wieder aus dem Haus. Sie hatten sich umgezogen und trugen nun ihre Freizeitkleidung. Sie waren alle sehr fröhlich und sprangen im Garten umher. Dort steht auch eine Art Schuppen, in dem sie ihre Hausaufgaben machen. Alles sehr, sehr einfach und ohne Licht.

Das Haus selbst ist eine Villa. In einem Raum schlafen auf 2 Doppeletagenbetten z.B. 11 Jungs. Daneben steht ein Bett, in dem die Hausmutter schläft. Dann gibt es noch weitere Zimmer für die Mädchen und eins für den Voluntär. Außerdem steht natürlich ein Gemeinschaftsraum und ein Trainingsraum für die Physiotherapie zur Verfügung - denn einige Kinder haben körperliche Behinderungen. Alles sehr, sehr simpel. Aber, die Kinder sind sehr fröhlich. Man sieht es ihnen an, dass sie glücklich sind. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was sie schon so erlebt haben.
Emma und ihre Kollegin machen einen tollen Job. Jedes Kind ist ihnen mehrfach um den Hals gefallen. Alle lachen viel und haben Spaß. Die Kinder kümmern sich auch um ihre eigenen Sachen und sind brav. Unaufgefordert zogen sie sich kurz darauf in den Schuppen zurück, um die Hausaufgaben zu machen.
Gekocht und gegessen wird im benachbarten Haus, in dem die großen Jungs wohnen. Dieser Bau ist noch in einem schlechteren Zustand. Aber auch hier sind die Jungs sehr glücklich und machen einen guten Eindruck. Im Garten wachsen übrigens Avocados, Pamelos, Guaven und andere exotische Früchte.
Alle Kinder gehen in eine Schule, die rd. 15 Minuten mit dem Bus entfernt ist. Das Schulgeld zahlt Sunrise. Die Kinder lernen dort Englisch von der ersten Klasse an.
Nach rd. 1,5 Stunden wurden wir wieder zum Hotel gebracht. Ich soll auch allen anderen Spendern noch einmal die besten Grüße und ein herzliches Dankeschön ausrichten.
Den Tag ließen Ralf und ich dann noch im nebenan gelegenen Casino beim Roulette ausklingen. Ich hatte leider kein Glück, aber dafür Ralf umso mehr. Der hat immer Glück. :)
Morgen geht der Flieger zurück nach Dubai. Darauf freuen wir uns schon.

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Samstag, 3. Oktober 2009

03.10. (Sa - Tag 16 - Kathmandu)

Der Tag, auf den Ralf und ich uns schon gefreut hatten: Rückflug nach Kathmandu, und zwar mit dem Helikopter. Zugegeben: Ein wenig mulmig war uns schon. Die Technik ist sicherlich nicht immer einwandfrei hier in Nepal. Und die Winde hatten wir ja schon selbst kennengelernt. Nun ja.

Der Helikopter sollte um 9.00h oben bei dem Kloster landen. Also mussten wir zeitig aufstehen, frühstücken und wieder die 200m von der Lodge nach Tengboche hochsteigen. Ach ja, das war übrigens eine ganz schön steile Steigung, das hatte ich gestern gar nicht erwähnt. Ralf hatte seine Schuhe unserem Bergführer Ram geschenkt, ich meine im Gepäck verstaut. Insofern liefen wir die Strecke mit Sportschuhen.

Um 9.00h waren wir oben - aber das Wetter war sehr bedeckt. Also war es mehr als fraglich, ob der Helikopter überhaupt kommen könnte. Wir setzten uns also in eine Lodge, tranken Tee und spielten Karten. Alexander und Harald waren auch dabei, denn sie mussten ohnehin den Weg bis dahin laufen und dann von da aus weiter nach Namche Bazar gehen.

Ram, unser Führer, telefonierte mit dem Helikopter und fand heraus, dass er in Kathmandu (also ca. 1 Stunde entfernt) noch gar nicht losgeflogen war, denn dort regnete es in Strömen. Im Grunde war es heute das erste Mal, dass wir so Pech mit dem Wetter hatten.

Nach längerem Warten bekamen wir dann die Nachricht, dass der Helikopter nun am Flughafen in Lukla angekommen sie und aufgetankt werde. Nach weiterem Warten hiess es dann, dass er losgeflogen sei. Also noch ca. 20 Minuten warten.

In der Zwischenzeit hatten wir Alexander und Harald verabschiedet, denn die hatten noch eine lange Etappe vor sich und es war ja nicht ganz gewiss, wann der Heli ankommen sollte.

Der Helikopter landete dann auf einer Weide und nicht auf dem Heliport. Vorher hatte uns noch ein Einheimischer gefragt, ob er mitfliegen dürfe, weil seine Schwester in Kathmandu krank geworden sei. Das war sicherlich eine glatte Lüge, aber wir nahmen den Mann mit. Vielleicht bringt das uns irgendwann mal Glück.

Der Flug war mehr als Wahnsinn. Der Helikopter blieb in Tengboche nur wenige Minuten am Boden, weil es sich zwischenzeitlich immer wieder zugezogen hatte. Er wollte so schnell wie möglich aus dieser waschküche raus. Zunächst ging es ca. 10 Minuten nach Lukla. Dort landeten wir kurz, verstauten das Gepäck besser und tankten erneut. Dann ging es weiter. Der Helikopter musste recht hoch fliegen, weil er immer wieder über den einen oder anderen Bergkamm musste. Und hinter jedem Kamm ging es steil bergab, so dass die auftreibenden Winde den Helikopter stark schaukelten.  Manchmal war das gar nicht so witzig.


Der Flug dauerte ca. 50 Minuten. Man kann es nicht mit Worten beschreiben. Unglaublich. Ich habe Fotos gemacht und Ralf hat gefilmt. Unter uns wurde es immer grüner und man konnte gut den terrassenweisen Anbau sehen. Und endlich waren wir in Kathmandu. Am Flughafen. Sicher gelandet. Puh!

Vom Flughafen aus ging es per Taxi zum Hyatt Hotel (s.Foto: Lobby), die beste Adresse am Platz. Dort hatten wir zuvor 2 Zimmer gebucht. Glücklicherweise hatte man uns dann auch noch geupgradet auf 2 Suiten. Und die waren natürlich ein sehr krasser Gegensatz zu dem, was wir in den letzten beiden Wochen erlebt hatten: Weiche Betten, tolle Dusche & alles drum und dran. Ich muss es ja nicht im Einzelen beschreiben. Könnt ihr euch ja vorstellen.

Auf jeden Fall haben wir erst einmal lecker gegessen. Ich einen grossen Salat zu Beginn. Frischer Salat. Jaaaa. Und später auch Früchte. Mann, wie habe ich Salat und Früchte vermisst. Immer nur Nudeln, Reis und Kartoffeln. Das kann ja keiner aushalten. OK, zwischen Salat und Früchten gab es auch ein paar Mal den Gang zum Hauptteil des Buffets, Steaks & Co. Hmmmmm...

Den Tag haben wir einfach genossen. 2x gab es übrigens Stromausfall - ein Mal war ich gerade unter der Dusche und hatte mich einshampooniert. Tja, ist aber nichts passiert zum Glück. Das Hotel hat sicherlich einen umfassenden Plan B für solche Fälle. Denn in Kathmandu fällt das Stromnetz schon mal für 18 Stunden aus.

Schließlich sind wir dann todmüde ins Bett gefallen. Und in was für Betten :)

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Freitag, 2. Oktober 2009

02.10. (Fr - Tag 15 - Tengboche - 3.860m)


Unsere letzte Etappe führte nach Tengboche. Die letzte Etappe jedenfalls für Ralf und mich. Alexander und Harald werden noch einen Schlenker machen und die Tour dann zu Ende gehen. Ralf und ich haben entschieden, morgen mit dem Helikopter von Tengboche aus nach Kathmandu zurückzufliegen, weil wir die nächsten beiden Etappen (Namche Bazar und Lukla) schon kennen und wir möglichst bald zurück fliegen möchten. Allerdings haben wir durch die Doppeletappen und die Überschreitung des Cho La Passes insgesamt 3 Tage gewonnen und wir können die anderen ja nicht zwingen, die Tour früher abzubrechen. Alexander und Harald möchten gerne noch die ganze Zeit im Khumbu-Gebiet bleiben. Ist ja auch richtig so.

Nun ja, die heutige Etappe war sehr schön. Es ging weitgehend bergab. Die Vegetation änderte sich schnell und wir gingen auch wieder durch so etwas, was man Dörfer nennen kann. Der Weg führte uns an grünen Berghängen entlang und unten im Tal floss ein wilder Fluss. Manchmal ging es bergauf, aber überwiegend jedoch bergab. Das kann aber trotzdem schwierig sein und geht auf jeden Fall auf Bänder und Knie. Vor allem Ralf mit seiner Schleimbeutelentzündung tut mir Leid - ich frage mich ohnehin, wie er das alles geschafft hat.
Unsere Lodge liegt ca. 200m unterhalb von Tengboche - eigentlich in Deboche. Alles vergleichsweise Luxus. Weiche Pritschen und das Klima ist auch nicht mehr so eisig. Die WCs sind so lala ok, die Dusche soll gut gewesen sein, habe ich mir sagen lassen.


Nach dem Einchecken und Mittagessen ging es dann um 14.30h noch einmal hoch nach Tengboche ins buddhistische Kloster. Daneben ist auch der Heliport gelegen, von wo wir morgen aus fliegen werden. Na ja, Heliport kann man kaum sagen. Es ist ein mit groben Steinen gepflasteter Platz von rd. 25qm Ausmaß. Da bin ich ja mal gespannt morgen.

Um 15.00h bliesen die Mönche aus dem Klosterauf Muscheln und bedeuteten, dass die Zeremonie beginnt. Wir gingen - ohne Schuhe - im Kloster in den Gebetsraum und setzten uns an der Seite auf den Boden. Jeden Tag um 15.00h gibt es hier eine öffentliche Gebetsstunde.

Es kamen 6-7 Mönche, 4 davon kleine Jungen, setzten sich im Schneidersitz auf Bänke im Innenraum und zogen ihre bordeauxroten Umhänge über. Dann begannen sie zu brummen, brabbeln, schnell und melodisch Gebete aufzusagen. Irgendwie nicht gleichzeitig, aber doch so, dass eine Melodie entstand. Sehr interessant, aber auch sehr ernüchternd, wenn man das 30 Minuten mit anhört. Zwischendurch schenkte ein kleiner Mönch seinen Mitmönchen heißen Tee in ihre Trinkschalen. Alle 10 Minuten war 2-3 Minuten lang Teepause. Dann ging das Gebet weiter. Wir sind dann nach ca. 30 Minuten gegangen.
Andere Klöster haben wir nicht besucht. Es soll aber noch welche laut Karte in der Gegend geben. Wir alle gingen dann zurück zur Lodge und bereiteten uns für das Abendessen vor. Wir spielten noch Karten und gingen wie immer zeitig ins Bett.

Unsere Tagesetappe (Pheriche - Tengboche):


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Donnerstag, 1. Oktober 2009

01.10. (Do - Tag 14 - Kala Patthar 5.550m und Pheriche 4.280m)

Heute stand der 2te Fünftausender auf der Liste: Der Kala Patthar.
Von der Lodge in Gorak Shep aus stiegen wir um 6.30h auf den Kala Patthar. Nach rd. 100 Minuten waren die 420 Höhenmeter bis auf den Gipfel bei 5.550m geschafft. Der höchste Punkt, den ich je zu Fuß erreicht habe. Aber jeder Schritt war schwer. Die Luft machte das Atmen so mühsam, dass ich alle paar Schritte pausieren musste. Besonders mühsam wurde es, weil der Weg mit Steinen und Felsbrocken übersät ist. Kam mal eine Strecke, die steinfrei ist, dann konnte man ein langsames Tempo finden und Schritt für Schritt nach oben gehen. Aber sobald ein Fels zu übersteigen war, kam ich aus dem Rhythmus und die Atmung hakte.

Oben hatten wir dann einen fantastischen Ausblick auf viele Berge. Auch auf den Mount Everest (s. Foto, mittlere Spitze), der am Vortag "geschlafen" hatte, wie die Nepali zu einem Berg sagen, der von einer Wolke zugedeckt ist.


Der Everest - eigentlich heißt er (so wie der Nationalpark) Sagarmatha - sieht gar nicht so besonders aus und ist auch gar nicht so gut zu sehen. Da sind andere Berge viel schöner. Wir machten viele Fotos und genossen die Momente. Ganz oben auf der Spitze war ich auch, aber mir war schon ziemlich mulmig, denn es ging ziemlich tief nach unten. Überall hängen diese bunten Gebetsfahnen. Sie haben immer 5 Farben, die Farbe blau steht dabei für den Himmel, weiß für die Wolken, rot für das Feuerelement, grün für das Wasserelement und gelb für das Erdelement.

Der Abstieg vom Kala Patthar ging vergleichsweise schnell. Danach gab es endlich Frühstück und wir brachen auf nach Pheriche.


Der Weg dorthin ging hauptsächlich bergab - von der Spitze des Kalla Patthar gerechnet sogar über 1.200 Höhenmeter. Auf dem Weg merkten wir die Veränderung der Natur, es gibt viel mehr grün und auch viel mehr Tiere. Unterwegs kamen wir an einem Memorial für die Verstorbenen an Mount Everest vorbei. Sehr bewegend.

Unser Ziel Pheriche ist ein Ort, der als solcher bezeichnet werden kann, wohingegen die anderen Orte lediglich Ansammlungen von Lodges für Touristen sind. Hier haben wir eine klasse Lodge gefunden. Nebenan gibt es ein Internetcafé und sogar eine deutsche Bäckerei, die wir allerdings noch nicht ausprobiert haben.
Morgen geht es dann weiter bergab nach Tengboche, wo es ein bedeutendes Kloster gibt.

Unsere Tagesetappe (Gorak Shep - Pheriche):



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Mittwoch, 30. September 2009

30.09. (Mi - Tag 13 - Mount Everest Base Camp 5.360m und Gorak Shep 5.130m)

Heute ging es zu dem großen Ziel der Reise: Zum Mount Everest. Zunächst jedoch mussten wir unsere Zelte in Lobuche abbrechen und auf 5.130m nach Gorak Shep wandern. Es war zwar nur eine Strecke von rd 3 Std., aber die kam mir wie eine Ewigkeit vor. Es ging zwar insgesamt nur 230 Höhenmeter hoch, dafür aber immer bergauf und bergab. Und wir durchschritten ein Gletschergebiet, insofern gab es wieder viele Felsbrocken.

Endlich angekommen aßen wir ein wenig und machten uns dann zusammen mit Jakob, einem einsamen Trekker aus Bielefeld, auf den Weg zum Base Camp am Fuße des Mount Everest. Die Strecke dauerte rd. 2 Std. und führte uns an vielen interessanten Bergen vorbei. Der Weg führte hauptsächlich an einen Gletscher entlang, d.h. wir liefen auf der Spitze der Seitenmuräne.
Dann bog der Weg plötzlich in die Mitte des Gletschers ab, denn dort ist der offizielle Ort des Base Camp. Aber zu sehen war da nicht viel. Klar, der Gletscher und die Berge sind schon Klasse. Aber der Mount Everest lag - so wie leider oft - in Wolken eingehüllt. Es war ja auch schon Nachmittag. Noch weiter am Berg befindet sich derzeit übrigens das Basislager einer Expedition des indischen Militärs, die in den kommenden Tagen zum Gipfel des Mount Everest wollen.
Wir machten also einige Fotos, bestaunten die grandiose Umgebung und gingen dann wieder zurück. So ein Gletscher sieht übrigens wie eine lange Schutthalde aus. Wenn man näher hinschaut erkennt man, dass nur knapp unterhalb der Schuttoberfläche dickes Eis ist.
War es auf dem Hinweg noch warm gewesen, kühlte es sich auf dem Rückweg sehr schnell ab.
Wieder zurück in der Lodge saßen wir noch zusammen und spielten Karten. Nach dem Abendessen verzogen wir uns schnell auf unsere Zimmer, weil wir alle müde waren und morgen um 6.00h der Kala Patthar zu besteigen ist.

Unsere Tagesetappe (Lobuche - Gorak Shep):


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