Dienstag, 22. September 2009

22.09. (Di - Tag 5 - Namche Bazar - Akklimatisierungstag)

Heute war Ralfs Geburtstag. An dieser Stelle noch einmal die allerbesten Glückwünsche.
Gestern Nacht habe ich nur kurz geschlafen. Das hängt evtl. auch mit der Höhe (3.450m) zusammen. Um 1.40h wurde ich wach, schrieb dann den Blog von gestern, hörte Podcast, aber ich konnte nicht mehr einschlafen. Dann ging um 5.45h ohnehin der Wecker, denn wir wollten uns um 6.00h treffen, um zu einem nahe gelegenen Aussichtspunkt zu gehen.

Also machte ich mich fertig und ging zum Treffpunkt. Ralf blieb heute im Bett, zumal er ja auch Geburtstag hat. Stefan und Sandra aus der anderen Gruppe und ich stiegen mit ihrem Guide zu der anderen Lodge und holten die anderen beiden aus unserer Gruppe, Harald und Alexander, sowie unseren Guide dort ab. Zusammen stiegen wir ca. 15 Minuten auf zu einem Aussichtspunkt, von dem wir das erste Mal den Mount Everest sehen konnten. Er war ein wenig von Wolken zugedeckt.

Das Wetter um diese Uhrzeit (7.00h) ist in Namche Bazar noch gut, dann ziehen langsam die Wolken auf. Von der Aussichtsplattform konnte man auch noch weitere tolle Berge sehen. Der Mount Everest hat übrigens keine Spitze, sondern eher eine Rundung oben.



Auf dem Weg zurück zu den Unterkünften gingen wir noch in ein Sherpa-Museum (s. Foto mit Sandra), in dem von den Leben der Sherpas berichtet wird. Es gibt auch viele Fotos von Sherpas, die bereits auf dem Mount Evetest waren. Manche waren schon 18 Mal ganz oben. Wahnsinn. Davon berichtet natürlich niemand hierzulande.

In der Lodge zurückgekehrt aßen Stefan, Sandra und ich Frühstück. Danach ging ich ins Internet-Cafe und bloggte ein wenig und lass E-Mails. Zurück in der guten Stube fand ich dann schon Ralf zusammen mit den anderen, u.a. auch Harald und Alexander, die sich entschlossen hatten, ebenfalls in unser Hotel zu wechseln.

Ralf und ich blieben dann heute im Hotel, die anderen machten eine 4-5 stündige Tagestour.

Ich nutze die Zeit, meinen Blog sowie einige Fotos hochzuladen. Danach gingen wir kurz raus. Um 13h aßen wir zu Mittag (gebratene Nudeln) und todmüde und völlig ausgekühlt ging ich dann aufs Zimmer. Voll eingepackt schlief ich ca. 2,5 Stunden. Endlich war mir wärmer.

Ich duschte noch heiß, zog mich gemütlich an und traf Ralf in der guten Stube. Auch die anderen kamen kurz darauf. Wir saßen zusammen, unterhielten uns und bestellten für 19.00h das Abendessen.

Vor und während des Essens beratschlagten wir, ob es nicht besser sei, unsere beiden Gruppen für die nächsten Tage zusammenzulegen, da wir den gleichen Weg haben. Nach langem Hin und Her beschlossen wir es, was jedoch bedeutet, dass wir morgen eine Doppeletappe schaffen müssen, um mit der anderen Gruppe (Stefan & Sandra) Schritt halten zu können. Sie haben nämlich nicht so viel Zeit und daher einen strafferen Zeitplan als wir.

Nach dem Essen bekam Ralf eine Mohnschnecke von den anderen geschenkt, die sie in einer deutschen Bäckerei im Ort gekauft hatten, und Ralf schenkte Champagner aus, den er gestern noch im Geschäft im Ort gekauft hatte. So quatschten wir noch über alles mögliche. Es ist gut, dass wir jetzt eine gute Gruppe sind und die nächsten Tage gemeinsam verbringen werden.

Ach ja: Ralf verschenkte seine Mohnschnecke an den kleinen Sohn des Wirtes (s. Foto), der überglücklich war und laut Happy Birthday singend durch die Stube lief. Ralf bekam dann von ihm einen dieser gelb-beigen Freundschaftsschals geschenkt.

Morgen ist die schwere Doppel-Etappe. Um 7.15h ist Frühstück, daher gehe ich jetzt ins Bett. Gute Nacht.


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